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	<title>Walkürenritt &#187; Sterben</title>
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	<description>Ein Ritt zwischen den Welten und Dimensionen.</description>
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		<title>Einsamer Morgen</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Szene am Morgen, kurz nach 7.00 Uhr. Feucht ist es gewesen, ein Nebel zog seine Fäden durch die kleinen Täler und Absenkungen, umhüllte Bäume und Sträucher, traute sich jedoch nicht in die Stadt hinein.
Anders die Menschen. Sie schlängeln sich hinein, durchqueren diese ohne sie wahrzunehmen, und tun sie es doch, ist es mehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Szene am Morgen, kurz nach 7.00 Uhr. Feucht ist es gewesen, ein Nebel zog seine Fäden durch die kleinen Täler und Absenkungen, umhüllte Bäume und Sträucher, traute sich jedoch nicht in die Stadt hinein.</p>
<p>Anders die Menschen. Sie schlängeln sich hinein, durchqueren diese ohne sie wahrzunehmen, und tun sie es doch, ist es mehr als oberflächlich.</p>
<p>Doch für einen Mann war dieser Morgen der einsamste den man sich vorstellen kann.<br />
Eine Stelle direkt am Fußgängerweg, nahe der Straße durch welche die Blechlavine rollte und die Morgenruhe erdrückte.<br />
Dieser teilweise ergraute Mann nahm seine Umwelt ebenso wenig wahr, für ihn war nur das Detail wichtig, dieser kleine Fleck am Straßenrand mit dem kleinen Kreuz und der kleinen Nachricht daran, der schwach schimmernden Grabkerze, war der Mittelpunkt seines Lebens für diesen Augenblick.<br />
Dieser Mann war einsam, vielleicht der einsamste Mann im Augenblick auf der gesamten Welt. Er ließ sich in seiner Andacht von niemandem stören. Nur wenige neugierige Blicke trafen diesen Mann, doch sie wurden nicht erwidert. Sie hatten keinen Wert an diesem Morgen. Nicht für ihn, nicht für die Welt.</p>
<p>Nur der Nebel verharrte und nahm Notitz von dem Leid, von diesem ergrauten Mann.</p>
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		<title>Altern in Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Jun 2009 11:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom Werden und Vergehen, ein schmaler Grat, ein wichtiger Abschnitt/Schnitt in jedem Leben.
Der Zyklus von der Geburt bis hin zum Tode ist ein mühsamer Prozess, nicht immer ist es eine Freude und doch können wir das Leben nicht wirklich sein lassen. Ein eingebauter Schutzmechanismus schützt uns in den meisten Fällen vor einem verfrühten Ableben, sofern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Werden und Vergehen, ein schmaler Grat, ein wichtiger Abschnitt/Schnitt in jedem Leben.<br />
Der Zyklus von der Geburt bis hin zum Tode ist ein mühsamer Prozess, nicht immer ist es eine Freude und doch können wir das Leben nicht wirklich sein lassen. Ein eingebauter Schutzmechanismus schützt uns in den meisten Fällen vor einem verfrühten Ableben, sofern man an eine vorbestimmte Lebensspanne glauben mag.</p>
<p>Ein aktueller Artikel hat mich dazu motiviert mir wieder Gedanken über unsere Gesellschaft der Alten nachzudenken, die Gesellschaft die keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr bringt und lediglich nur noch Aufwand bedeutet.<br />
Diese wertvollen Menschen, jene Menschen die schwere Zeiten durchgestanden haben, unser Leben in der heutigen Zeit und auf diesem Standard erst ermöglicht haben, jene Menschen die genauso in diese Welt und Gesellschaft gehören wie das neugeborene Leben &#8211; diese Menschen strotzen nur vor Lebensweisheit welche sie zu Grabe tragen.<br />
Niemand fragt sie, niemand beachtet sie und ihr Wissen welches so manches mal sinnvoller ist als so manches Lehrbuch. Leben lernt man nicht in der Schule, man lernt es voneinander.</p>
<p>Diese alten Menschen wählen in Deutschland zunehmend den Freitod. Weshalb ist das so?<br />
Zurecht zitiert die befragte Person, daß Leben ein Recht aber keine Pflicht ist &#8211; sicherlich muß jeder für sich selbst entscheiden ob er leben oder tot sein möchte, dagegen besteht auch kein Handlungsbedarf, aber was ist mit jenen Menschen die kerngesund sind, Ihr Leben lang des Lebens froh waren und nur deshalb scheiden möchten weil sie sich nicht mehr gebraucht fühlen? Haben die Alten denn nicht das Recht einen geehrten Platz in unserer Gesellschaft verdient? Oder ist es aufgrund kalter Berechnungen und unwirtschaftlicher Grundlagen nicht möglich diese wichtige Beziehung aufrecht zu erhalten?<br />
Womit hat ein alter Mensch verdient, daß man ihn fast verhungern läßt weil die Renten nicht ausreichen, dieser alte Mensch der seine Jugend und sein Leben für das gab was wir Wohlstand nennen?<br />
Egal wie man eine Rechtfertigung für diese Ausgrenzung sucht, man wird keine finden!<br />
Unsere Gesellschaft im Jugendwahn, niemand will altern, jeder will ewig und gesund leben, eine Gesellschaft die sich verjüngt und ihr der Rand</p>
<p>der Gesellschaft ein Dorn im Auge ist. Diese Gesellschaft ist zum scheitern verurteilt!<br />
In dieser Zeit, jene die uns jeden Tag aufs Neue beweist, daß unser materialistisches und kapitalistisches Kurzsichtdenken uns lediglich in den Abgrund drängt, ist es besonders wichtig sich auf die menschlichen Seiten unseres Daseins zu erinnern.</p>
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		<title>Sprich zu mir!</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 17:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Gebein]]></category>
		<category><![CDATA[Schädel]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Würd ich Dich fragen, so würdest Du es mir sagen?
Schweigen?
Reine Sturrheit oder überhebliches Denken?
Vielleicht bin ich Dir auch nicht würdig, aber so lange Du schweigst werde ich es nie erfahren wer Du warst und was Du bist!
Erbarme Dich doch! Sprich zu mir, ich weiß, Du spürst noch die Hand die sich an Deine blanken Knochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würd ich Dich fragen, so würdest Du es mir sagen?<br />
Schweigen?<br />
Reine Sturrheit oder überhebliches Denken?<br />
Vielleicht bin ich Dir auch nicht würdig, aber so lange Du schweigst werde ich es nie erfahren wer Du warst und was Du bist!</p>
<div id="attachment_92" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.walkuerenritt.com/wp-content/uploads/2008/10/schaedel.jpg"><img class="size-medium wp-image-92" title="Schädel" src="http://www.walkuerenritt.com/wp-content/uploads/2008/10/schaedel-400x321.jpg" alt="Bleicht bist Du, bleich wirst Du bleiben ..." width="400" height="321" /></a><p class="wp-caption-text">Bleicht bist Du, bleich wirst Du bleiben ...</p></div>
<p>Erbarme Dich doch! Sprich zu mir, ich weiß, Du spürst noch die Hand die sich an Deine blanken Knochen schmiegt, an die Stellen die einst Fleisch gewesen, ja Sehnen und Knorpel, Nervengeflecht und dickes Blut!<br />
Kannst Du Dich erinnern, als Du noch aus Fleisch und Blut warst, als die Ehre Dir noch zu Lebzeiten galt?<br />
Ein Lebewesen warst Du, so wie ich, und nun schweigst Du und verspottest mich!</p>
<p>So schweig ruhig! Ich finde Rat an anderem Ort!</p>
<p>Eingebildeter Narr! Ist es schon der Wahnsinn der sich den Weg durchs graue Haar bahnt, ist es der Starrsinn mit bleichen Knochen zu sprechen? Oder ist es nur der Blick, wie man ihn sonst im Spiegel sieht?<br />
Kahl, bleich, leer und ganz gewiß.<br />
Schweig Du nur, verrat es mir nicht! Ich will es erst nicht wissen.<br />
Törricht war ich überhaupt zu fragen nach Dingen die nicht für Menschen gedacht sind, törricht auch mein Glaube es verstehen zu können.<br />
Vielleicht sprachst Du ja, und ich habs nicht vernommen. Vielleicht schwiegst Du und ich nahm wahr was nicht ist.<br />
Der Sonne Licht, am Himmel droben, werden schon bald Wolken verdecken. Wie auch das der Baum im Herbst wird welk, so kommt auch mir einst dieser Tag. Das Altern, das Sterben, um dann zum bleichen Gebein zu werden.</p>
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