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Herbst

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Der Herbst hält unwiderruflich seinen Siegeszug an, nah gefolgt vom Winter und vom Frost.
Es ist wirklich eine schöne Jahreszeit.
Gepeitscht von harten Winden, getränkt von tiefen und undurchdringbaren Nebeln, geschüttelt vom ersten Frost und bedeckt vom Laub der Blätter die wie eine Sanduhr der Natur die restliche, verbleibende Zeit kundtun.
Es vollzieht sich ein spannender Wechsel zwischen [...]

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Tiefe, Untiefe

Posted by Nord under Lyrik (No Respond)

Still fand ich hinaus aus diesem Loch!
Niemand hatte mich bemerkt!
Welches Glück mir doch widerfahren ist die Ketten ablegen zu dürfen, den miefigen Grund zu verlassen und mich aus der tiefsten Untiefe wieder unter die Menschen an der Oberfläche zu trauen.
Sie wollten es nicht, sie liessen es nicht zu.
Denken ist nicht erlaubt. Es ist nicht einmal [...]

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Lichter in der Nacht

Posted by Nord under Lyrik (No Respond)

Lichter in der Nacht, ein Werk ward vollbracht,
Einsam auf der Wacht, der Blinde lacht,
Daß er nun einberufen in die Schlacht.
Lichter in der Nacht, die sieht er nicht,
Noch stört ihn Nebel nicht, dicht an dicht,
Spürt doch die Klinge die ins Herz da sticht…

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Eisiger Morgen

Posted by Nord under Fotografie, Lyrik (7 Responds)

Auf eisigen Pfaden wanderst Du, auf Bifrösts Stiegen, auf gefrorenen Wellen von der Sonne unereicht.
Der Sommer ist nun längst vergangen, viele Flammen sind erloschen, geschwächt von des Winters eisiger Macht.
Längst sind die Winde wieder kühler auf dem eisigen Erdenbett, schon lange sind sie fortgeflogen, jene die uns das ganze Jahr Gesellschaft gaben.
Nun wandere ich auch, [...]

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Schau hinaus

Posted by Nord under Lyrik (3 Responds)

Ich schaue hinaus und werde verunsichert von den Mächten die sich da breitmachen. Fette, grinsende Gesichter die ihre Macht ausleben, Nebelschwaden aus Lügen voller eitriger Geschwüre die sich in das feine Fleisch des Menschen bohren um ihr süßes Blut zu saufen, Gehirne zu trocknen und Geister zu verwirren.
Ich schaue hinaus und erkenne die Welt nicht [...]

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Das erste Treffen

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Sie sind alle eingetroffen.
Wie eingeladen erschienen die größten und mächtigstens Männer und Frauen des uns bekannten Weltalls zu einem initialen, konspirativen Treffen um die Geschichte der Menschheit letztendlich und nachhaltig zu verändern.
Es waren keine geringeren als jene die schon immer präsent aber genug geschickt waren, um nie wirklich entdeckt worden zu sein.
Und doch waren sie [...]

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Ich und Du

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Ich bin Dir gefolgt! Ich bin dir gefolgt! Ich bin … Dir gefolgt … wohin?
Durch das Labyrinth meines Lebens bist Du mir gefolgt. Wohin? Genau auf diesen Punkt hin wo wir stehen?
Aber warum?
Kannst Du mir das nicht beantworten? Immerhin bist Du mir gefolgt.
Ich weiß es nicht. Ich will eigentlich garnicht dran denken.
Wieso bist Du mir [...]

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Dornenzaun, Thurisaz!

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Es nagt der Zahn an der Zeit, viel ist bereits vergangen, viel Zeit bleibt nicht mehr.
Die Blätter sind gefallen, vom alten, mächtigen Baum, auch für ihn wird es Zeit.
Wandern wir ein Stück durch den Rosengarten den wir einst angelegt, um schützende Dornen zu ziehen,
zu schützen uns, und andere die hier wohnen.
Es bleibt nicht mehr viel [...]

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Zu den Sternen!

Posted by Nord under Lyrik (1 Respond)

Manchmal erscheinen einem die Sterne nicht wirklich als Sterne.
In einer schönen dunklen und wolkenlosen Nacht, bestenfalls weit weg von jeglichen “irdischen” Lichtquellen kann man dann tief in den Himmel blicken und einen Hauch des Universums wahrnehmen für einen Augenblick.
Das kühle, von der Nacht feucht werdende Gras durchdringt langsam die Kleidung während man wie gebannt in [...]

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Sprich zu mir!

Posted by Nord under Fotografie, Lyrik (No Respond)

Würd ich Dich fragen, so würdest Du es mir sagen?
Schweigen?
Reine Sturrheit oder überhebliches Denken?
Vielleicht bin ich Dir auch nicht würdig, aber so lange Du schweigst werde ich es nie erfahren wer Du warst und was Du bist!
Erbarme Dich doch! Sprich zu mir, ich weiß, Du spürst noch die Hand die sich an Deine blanken Knochen [...]

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