Subscribe via feed.

Seltsame Lichter

Posted by Nord on 13. Oktober 2008 – 19:21

Seltsame Lichter fand ich vor, auf des Meeres tiefem Grund,
seltsame Lichter brannten noch lange dort.
Noch lange brannten diese fort, noch länger als der Atem Lungenhort.
Sie lockten zu verweilen auf dem tiefen Meeresgrund, trotz Gefahr und Todesschlund.
Doch ward ich da gefesselt, von jenen Lichtlein klein, wollt nie wieder wo anders sein.

Seltsame Lichter fand ich vor, auf des Meeres weichem Grund,
seltsame Lichter brennen auch in mir noch fort,
erkannte ich doch meines Wesens Grund, auch wenn es schlug des letzten Atemzuges Stund.
Schlafe ein, erwache neu, sei du Mensch, ein neuer Gott!
Doch ward ich da gefesselt, von jenen Lichtlein klein, wollt nie wieder wo anders sein.

Da gebar ich mich selbst, vor meinem Augenlicht, warf Dogmen über Bord! An der Stelle wo noch glühen die Lichtlein dort. Zeuge Welten, erschuf mich neu, dachte, lachte und wurde Ich!

So wurd ich Licht, in Wesens Gestalt, mächtig, still und gleich der Luft!
Ich bin das Licht, die Nacht und was Du riechst, das bin ich,  jener bezaubernder Duft!

Tags: ,
This post is under “Lyrik” and has 3 respond so far.
If you enjoy this article, make sure you subscribe to my RSS Feed.

3 Responds so far- Add one»

  1. 1. Luiza Said:

    …eine sehr schöne Oder an….. ….?

  2. 2. Nord Said:

    Lyrischer Schluckauf wenn ich anfange mir Gedanken zu machen. Dabei frage ich mich nicht zu selten ob ich schreibe, male, musiziere, oder ob diese Kunst eher mich entwirft und mich zum willenlosen Werkzeug macht.

  3. 3. Luiza Said:

    Kenn ich;-)
    Aber willenloses Werkzeug der Kunst zu sein ist besser, als willenloses Werkzeug;-)

Post a reply