Matrix – die Wahl

Eugene Delacroix - La liberte guidant le peuple
Denke mal, auf den oben genannten Film muß man nicht weiter eingehen – er wird von den meisten der Leser wohl schon mindestens einmal gesehen worden sein.
Es soll auch nicht direkt um den Film gehen sondern eher über die Wahl, den Schritt der Entscheidung in friedvoller Sklaverei zu leben, nichtmal zu wissen, daß man Sklave ist, oder man kämpft sich durch den “wahren Alltag” der eher eine Hölle denn dem Leben gleicht.
Was bedeutet “Matrix” ?
Eine Matrix [ˈmaːtriːks] (lat. matrix „Gebärmutter“, eigentl. „Muttertier“;
Quelle: wikipedia – Matrix, Worterklärung
Zitat Cypher aus “Matrix – der Film”:
Unwissenheit ist ein Segen!
Bewegen wir uns also auf dem schmalen Grat zwischen dem Wesen der Freiheit und angenehmer Sklaverei…
Doch was sollte den Menschen zu einer Freiheit treiben wo er im Wohlstand und angenehmer Weise, nichtmal den Unterschied zwischen der Wahrheit erkennend oder spürend?
Es muß der Drang des Menschen zum Masochismus sein, der Mensch will leiden und erkennen wer er ist. So wirkt es. Schlag mich und ich werde gehorchen, du wirst mich dann belohnen und wir haben beide bekommen was wir wollten.
Wie wirkt sich das auf die “moderne” Gesellschaft aus? Arbeit, Beschäftigung über die Arbeit hinaus, blos nicht Hinsehen wenn es um die Freiheit geht, nichts wissen, sehen und hören wollen.
Die Armut in unserem Geist ist die Bastion der Unwissenheit oder der Verdrängung des Urinstinktes der Freiheit.
Was muß in einem Menschen erst vorgehen damit er die Fesseln des Wohlstandes ablegt und sich in die unsichere Lage eines Freidenkers, eines freien Menschen bewegt? Gehaßt, undiszipliniert, ausgeschlossen, merkwürdig, wahnsinnig und irre, zweifelhafte Person, seltsamer Kauz, Alternativer … nur um einige Begriffe zu nennen die für solche Personen verwendet werden.
Die Anerkennung der Freiheit fordert also einen hohen Preis, doch kann man die Wahl umkehren? Kann man nach dem Scheitern des freien Mannes reumütig die Fesseln wieder anlegen, sich fügen und gefügt werden, konsumieren und konsumiert werden? Oder ist die Freiheit eine jene Einbahnstraße zu dessen Usprung kein weiterer Weg mehr führt?
Wer hat nun das bessere Los gezogen? Der Dumme der nichts weiß und nichts wissen will, oder jener der die Freiheit suchte, sie fand und daran zerbrach?
Das sei für jeden selbst entschieden.
Wählen wir also selbst aus, was wir wahrnehmen wollen. Bleiben wir im Luftschloß und der angenehmen Pseudo-Freiheit, so bleibt uns Vieles erspart, wählen wir die Freiheit, besinnen uns der Wahrnehmung und dem Drang mehr zu erfahren, frei zu entscheiden, unser eigener Herr zu sein, dann müßen wir auch mit den Konsequenzen leben.
Erst wenn alle Menschen auf der Welt die Freiheit erkennen wollen, dann wird die Freiheit auch in unserem Geist zu einer friedvollen Zuflucht werden. Wird der Mensch erst von diesem kostbaren Gut kosten, so wird sich die Welt grundlegend ändern.
Aber bis dahin, mal mit den Worten der US Metalband “Megadeath” abschließend: “Peace sells – but who is buying?”
März 9th, 2009 at 18:38
Für mich, “eindeutig”,…..Ich wähle die Freiheit,…..die Gedankliche,…..denn wir leben nun mal mit unserem Körper hier auf der Erde, in dieser Gesellschaft, oder auch in einer anderen, was egal ist, und der hat seine Bedürfnisse,….und “das” wissen nicht nur wir.
Die Grundbedürfnisse kosten schon fast alles, was wir an Geld “bekommen”, und Bildung,…ist zensiert….irgendwer bestimmt, was gelernt wird.
Das Denken,….können wir dann nur selber übernehmen,…wenn wir es wollen…..und leider ist es so, dass es viele lieber vorziehen, nicht zu denken. Ist schön bequem…..
Liebe Grüße
Grey Owl