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Posts under Lyrik

2008 – 2009

Posted by Nord under Lyrik (No Respond)

Das Fest ist im vollen Gange, die ersten Kracher und Feuerwerkskörper werden in waghalsigen Manövern über die Kante des Balkons geworfen, teils schon gefährlich nahe an einer Explosion in der Handfläche, Hauptsache die Detonation findet in der Luft statt. Welch ein Anblick.
Dieses Jahr fehlt mir etwas. Liegt aber vermutlich daran, daß ich schon den ganzen [...]

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2008 – 2009

Posted by Nord under Lyrik (No Respond)

So langsam füllt sich die Wohnung. Freunde und Bekannte strömen herei, der Alkohol, hier wie da, strömte bereits seit Stunden durch die Kehlen der meisten Besucher.
Ein seltsames Gefühl sich hier zurück zu ziehen, in den stillen Raum, gerade mal von dem LCD Monitors beleuchtet. Im Hintergrund heiteres Lachen und Feiern, Flaschen und Gläser klingeln um [...]

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Eisiger Morgen

Posted by Nord under Fotografie, Lyrik (7 Responds)

Auf eisigen Pfaden wanderst Du, auf Bifrösts Stiegen, auf gefrorenen Wellen von der Sonne unereicht.
Der Sommer ist nun längst vergangen, viele Flammen sind erloschen, geschwächt von des Winters eisiger Macht.
Längst sind die Winde wieder kühler auf dem eisigen Erdenbett, schon lange sind sie fortgeflogen, jene die uns das ganze Jahr Gesellschaft gaben.
Nun wandere ich auch, [...]

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Schau hinaus

Posted by Nord under Lyrik (3 Responds)

Ich schaue hinaus und werde verunsichert von den Mächten die sich da breitmachen. Fette, grinsende Gesichter die ihre Macht ausleben, Nebelschwaden aus Lügen voller eitriger Geschwüre die sich in das feine Fleisch des Menschen bohren um ihr süßes Blut zu saufen, Gehirne zu trocknen und Geister zu verwirren.
Ich schaue hinaus und erkenne die Welt nicht [...]

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Das erste Treffen

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Sie sind alle eingetroffen.
Wie eingeladen erschienen die größten und mächtigstens Männer und Frauen des uns bekannten Weltalls zu einem initialen, konspirativen Treffen um die Geschichte der Menschheit letztendlich und nachhaltig zu verändern.
Es waren keine geringeren als jene die schon immer präsent aber genug geschickt waren, um nie wirklich entdeckt worden zu sein.
Und doch waren sie [...]

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Ich und Du

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Ich bin Dir gefolgt! Ich bin dir gefolgt! Ich bin … Dir gefolgt … wohin?
Durch das Labyrinth meines Lebens bist Du mir gefolgt. Wohin? Genau auf diesen Punkt hin wo wir stehen?
Aber warum?
Kannst Du mir das nicht beantworten? Immerhin bist Du mir gefolgt.
Ich weiß es nicht. Ich will eigentlich garnicht dran denken.
Wieso bist Du mir [...]

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Dornenzaun, Thurisaz!

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Es nagt der Zahn an der Zeit, viel ist bereits vergangen, viel Zeit bleibt nicht mehr.
Die Blätter sind gefallen, vom alten, mächtigen Baum, auch für ihn wird es Zeit.
Wandern wir ein Stück durch den Rosengarten den wir einst angelegt, um schützende Dornen zu ziehen,
zu schützen uns, und andere die hier wohnen.
Es bleibt nicht mehr viel [...]

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Zu den Sternen!

Posted by Nord under Lyrik (1 Respond)

Manchmal erscheinen einem die Sterne nicht wirklich als Sterne.
In einer schönen dunklen und wolkenlosen Nacht, bestenfalls weit weg von jeglichen “irdischen” Lichtquellen kann man dann tief in den Himmel blicken und einen Hauch des Universums wahrnehmen für einen Augenblick.
Das kühle, von der Nacht feucht werdende Gras durchdringt langsam die Kleidung während man wie gebannt in [...]

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Sprich zu mir!

Posted by Nord under Fotografie, Lyrik (No Respond)

Würd ich Dich fragen, so würdest Du es mir sagen?
Schweigen?
Reine Sturrheit oder überhebliches Denken?
Vielleicht bin ich Dir auch nicht würdig, aber so lange Du schweigst werde ich es nie erfahren wer Du warst und was Du bist!
Erbarme Dich doch! Sprich zu mir, ich weiß, Du spürst noch die Hand die sich an Deine blanken Knochen [...]

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Theodor Storm

Posted by Nord under Lyrik, Wahrnehmung (1 Respond)

Vielen wird Theodor Storm (1817-1888) als der Autor von dem Schimmelreiter bekannt sein, einer düsteren Geschichte die man in der Schule liest. Von Deichen und Wogen des Meeres, und dem eintretenden wie drohenden Tod.
Doch eigentlich spiegelt eben diese Geschichte am wenigsten Theodor Storms eigentliche Art wieder.
Kaum ein Autor, ich behaupte sogar kein anderer Autor, bewegte [...]

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