Alternative Medizin
Da fällt mir glatt ein Sprichwort auf, welches ich noch vor kurzem las:
“Des Doktors Vermögen ist, auf daß er lange lebe, uns zu halten kränklich zwischen Gesundheit und Tod in der Schwebe”
- man verzeihe mir, daß ich lediglich versucht habe den Sinngehalt wiederzugeben.
Man stelle sich doch eine gesunde Menscheit vor, eine Menscheit ohne Krankheiten und nicht anfällig für jeden Windhauch. Das wäre das Ende der Pharmazie! Ein Standbein weniger für jene die ohnehin schon über allem thronen und über ihre Opfer lachen.
Kinder werden steril erzogen, Impfungen gibt es mittlerweile schon gegen zu viel Nachdenken, fast jedes Kind bekommt “Zappelmedizin”.
In so einer Welt leben wir.
Nicht spricht gegen die neuzeitliche Medizin wenn es wirklich notwendig ist. Aber macht mal selbst den Versuch, wie oft einem der Arzt Antibiotika verabreichen möchte, wo wir ohnehin schon davon soweit belastet sind, daß eine ordentliche Grippewelle uns ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
Trotz dessen, daß ich meinen Körper schon gut physisch geschunden habe, bin ich mit einem guten Immunsystem gesegnet. Nie irgendwelche ernsthaften Kinderkrankheiten gehabt, nie mit Allergien gekämpft, und letztendlich auch auf Impfungen verzichtet. Vorab, ich kenne mich nicht aus mit alternativer Medizin, meine Medizin beschränkt sich nur in den Notfällen auf die Schulmedizin und den Rest lasse ich den Körper einfach selbst machen.
Letztens, als meine Lebensgefährtin eine mittlere Grippe hatte, erinnerte ich mich an ein Rezept aus der viel zitierten Kindheit das wie folgt aussieht, und erfolgreich den Husten bekämpft sowie das Immunsystem stärkt und anregt durch die ätherischen Öle:
250 Gramm Zwiebeln in kleine Würfel schneiden, alles mit einem ordentlichen Schuß Honig verfeinern (es kann nicht zu viel sein, aber es macht es geschmackvoller wenn es etwas mehr ist).
Das Ganze laßt dann einige Stunden stehen, z.B. über Nacht. In dieser Zeit zieht der Honig die heilenden Öle aus den Zwiebeln und bildet einen relativ dünnflüssigen (je nach Menge der Zwiebeln die darin verarbeitet wurden) Sirup der mehrmals täglich mit einem Esslöffel zu sich genommen wird.
Der Honig wirkt hierbei ebenfalls als Antiseptikum welches den wunden Hals mit einem schonenden Film überzieht und den Husten lindert.
Von den Zwiebeln schmeckt man übrigens kaum etwas. Auch wenn es dennoch Geschmackssache bleibt, finde ich diesen Sirup persönlich sehr lecker und angenehm.
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