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Minarett Verbot

Posted by Nord under Allgemein (6 Responds)

Heute ist die demokratische Bevölkerung Europas in Aufruhr. Der Grund: Votum der Schweizer gegen weiteren Minarettbau.

Beginnen möchte ich diesen Beitrag jedoch mit diesem Zitat:

“Volksabstimmungen über Moscheebauten seien in Deutschland weder möglich noch nötig.”

Zitat Hr. Wolfgang Bosbach

Hier fällt mir vor allem der Punkt “nötig” auf. Eine unverschämte Ohrfeige für jeden Demokraten! Laßt den Pöbel nicht zu Wort, regiert über sie hinweg. Scheindemokratie mit bestem Beweis.
Dabei geht es nicht einmal um die Richtigkeit einer solchen Entscheidung, sondern der durchgeführten Demokratie in ihrem Grundgedanken.

Man mag dieses Schweizer Votum bezeichnen wie man möchte, auch ein emotionales Votum (Siegfried Kauder, CDU) ist ein Votum, ein direkter Entscheid des Volkes über ihre eigene Heimat.
Vordergründig wird dies natürlich hochgespielt und zur weiteren Integrationsdebatte gemacht.
Gezielte, populistische Schüsse in die linke und in die rechte Ecke erledigen den Rest. Das Pulverfass hat schon Feuer gefangen und die Drahtzieher der Diskussion können wieder friedlich schlafen.

Ein Mitspracherecht ist nicht nötig? Wozu noch wählen gehen? Löst die Kordell um den Vorhang der Demokratie, zeigt das wahre Gesicht und uns was wir sind: statistische Nummern und Arbeitskräfte der völligen Manipulation freigegeben. Personalausweise gegen die Freiheit. So schaut es aus in der demokratischen BRD.

Also weiter zündeln in Europa. Der Mensch wird wohl nie Lehren ziehen.

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Einsamer Morgen

Posted by Nord under Lyrik, Wahrnehmung (No Respond)

Eine Szene am Morgen, kurz nach 7.00 Uhr. Feucht ist es gewesen, ein Nebel zog seine Fäden durch die kleinen Täler und Absenkungen, umhüllte Bäume und Sträucher, traute sich jedoch nicht in die Stadt hinein.

Anders die Menschen. Sie schlängeln sich hinein, durchqueren diese ohne sie wahrzunehmen, und tun sie es doch, ist es mehr als oberflächlich.

Doch für einen Mann war dieser Morgen der einsamste den man sich vorstellen kann.
Eine Stelle direkt am Fußgängerweg, nahe der Straße durch welche die Blechlavine rollte und die Morgenruhe erdrückte.
Dieser teilweise ergraute Mann nahm seine Umwelt ebenso wenig wahr, für ihn war nur das Detail wichtig, dieser kleine Fleck am Straßenrand mit dem kleinen Kreuz und der kleinen Nachricht daran, der schwach schimmernden Grabkerze, war der Mittelpunkt seines Lebens für diesen Augenblick.
Dieser Mann war einsam, vielleicht der einsamste Mann im Augenblick auf der gesamten Welt. Er ließ sich in seiner Andacht von niemandem stören. Nur wenige neugierige Blicke trafen diesen Mann, doch sie wurden nicht erwidert. Sie hatten keinen Wert an diesem Morgen. Nicht für ihn, nicht für die Welt.

Nur der Nebel verharrte und nahm Notitz von dem Leid, von diesem ergrauten Mann.

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Dummes Herdenvieh!

Posted by Nord under Allgemein (No Respond)

Da klingelt der Geldbeutel!

Die geschundenen Körper zwängen und drängen sich in Reihen und Massen in die Verkaufshallen, in die Tempel des Konsums, blind vor Eifer, blind vor Rausch, wie Schweine an den vollen Trog den man ihnen vorsetzt in der Hoffnung, daß sie fressen und gedeihen, daß sie so viel fressen bis kurz vor dem Ersticken.

Leben sollen sie, und wieder fressen, fett werden und niemals zufrieden sein mit dem was sie haben!
Verachtung ist das einzige Gefühl was ich diesem Herdenvieh noch entgegenbringen kann. Nicht Mensch ist es mehr, es ist ein willenloses Wesen auf der Suche nach dem passenden Schuh oder einem weiteren, wertlosen Kleidungsstück für teures Geld …

Kommentar zu: Herdenvieh zur Mast

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“Schöne neue Welt” – Gedanken zu Huxleys Roman

Posted by Nord under Philosophie (1 Respond)

Endlich habe ich mich dazu durchgerungen Aldous Huxleys “Schöne neue Welt” in Angriff zu nehmen.
Das wird wieder ein Buch, welches mich eine lange Weile beschäftigen wird, Fragen aufwerfen wird, und mein Bild von der eigentlichen Welt nunmehr weiter bestätigen wird. Das wird mir bereits aus der Einleitung und den ersten Absätzen des ersten Kapitel klar.

Was ist notwendig um Utopia zu schaffen, eine Welt in der alle zufrieden sind, und was ist dieser Zustand wert? Die Freiheit? Die Gefühle? Das eigentliche Leben, woraus es eigentlich besteht, nämlich aus keiner tatsächlichen Sicherheit und Beständigkeit, immer Gefahr laufend, daß sich die Umstände von einem Tag auf den anderen ändern und somit die Zukunft immer eine Gefahr der Änderung.
Man stelle sich nur vor, wir wüßten, daß die nächsten zehn Jahre konstant den gleichen Ablauf haben werden, keine Einbrüche zu befürchten wären und ein gewisser Wohlstand die Situation abrunden würde. Alles auf Kosten der Persönlichkeit, freier Entfaltung und nichtkollektiven Denkens, ergo der Individualität.Ständige Überwachung, denn der Mensch wird sich nie wirklich ändern und nur ein totalitäres System kann ihn in bestimmte Bahnen lenken und Zwängen und ihn somit “befrieden” (dieses System kennen wir ja von den aktuell geführten Kreuzzügen und Angriffskriegen in unserer Zeit – dort heißt das magische Wort “Befriedung” statt Offensive).
Wäre dieser Preis die Sicherheit, die Beständigkeit wert?
Letztendlich wäre das der Preis für Frieden in der Welt. Für viele wäre das sicherlich eine Alternative und ein allzu geringer Preis. In dieser Welt gäbe es keinen Platz mehr für freie Meinunng und Störenfriede die die Menschen zum Nachdenken bringen.

Auch dies ist nicht neu, man denke nur an Sokrates. Dieser wurde sehr unbequem, stellte die falschen Fragen und regte Diskussionen an welche nicht sein durften. Letztendlich stand er vor der Wahl der Verbannung oder des Todes, eine Hinrichtung durch Gift, den sgn. Schirlingsbecher. Dieser entschied sich für letzteres und ging mit einem gewissen Humor in den Tod, sockelte damit seinen Standpunkt über den Tod, daß dieser nämlich nicht zu fürchten sei.

Zitat (frei): “Was soll ich den Tod fürchten? Wenn ich da bin, ist der Tod nicht da, ist der Tod da, bin ich nicht mehr”.

Xanthippe wird sich dafür kaum begeistert haben. Jene die für die Kinder sorgen mußte und den erwerbslosen, unbequemen Philosophen.
Wie man es von mir gewohnt ist, bin ich ein wenig vom Thema abgewichen. Passender wäre vielleicht der Vergleich mit einem Bienenvolk, welches uns ein derartiges totalitäres und funktionelles Leben am einfachsten vormacht. Dabei bin ich kein Imker und nehme mir das Recht heraus auch Blödsinn zu erzählen. Lasse mich gerne in den Kommentaren belehren.
Wieviel ist die Freiheit wert? Wieviel ist das freie Denken, welches in der heutigen Welt ja bereits mehrfach beschnitten ist, wert?
Für die Organisatoren unserer Gesellschaften sicherlich nicht viel. Wie Huxley seinem Roman ja schon im Vorwort vorgreift, sind gewisse Kasten die Grundlage der Menschheit. Klare Definition, klare Funktion, klare Bestimmung. Diese Faktoren gehen mit einer passenden Eugenik natürlich einher.Nüchtern und ohne Vorurteile betrachtet ist diese Errungenschaft auf einer gewissen Logik aufgebaut. Sogar einer natürlichen Logik wie sie in den Entwicklungsstadien der Menscheit vielfach vorgekommen ist und eine Entwicklung erst ermöglicht hat. Man denke sich nur die Sklavenvölker der Vergangenheit weg die man sich als reine Arbeitskraft gezüchtet und gehalten hat.
Den Kernsatz von Huxleys “Schöne neue Welt” bildet jedoch ebenfalls die Grundlage der Zufriedenheit der Sklaven.
Diese sieht Huxley in der sexuellen Freiheit der einzelnen Sklaven. Würde er die heutigen Zeiten betrachten, wäre es nur eine weitere Bestätigung seiner “Schönen neuen Welt”.

Die besten Sklaven, und das war mir schon vor dem Beginn des Buches klar, die ihrer Situation entweder nicht bewußt sind oder eben mit dieser Situation zufrieden sind und in ihrer Rolle die Bestätigung für ihr Dasein finden.
Die Kaste des einfachen Arbeiters, in unserer heutigen Welt, ist eigentlich nichts anderes als jene Arbeitseinheit in der Utopie einer perfekten Gesellschaft.

Aldous Huxley – Schöne neue Welt

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Herbst

Posted by Nord under Lyrik (2 Responds)

Der Herbst hält unwiderruflich seinen Siegeszug an, nah gefolgt vom Winter und vom Frost.
Es ist wirklich eine schöne Jahreszeit.

Gepeitscht von harten Winden, getränkt von tiefen und undurchdringbaren Nebeln, geschüttelt vom ersten Frost und bedeckt vom Laub der Blätter die wie eine Sanduhr der Natur die restliche, verbleibende Zeit kundtun.
Es vollzieht sich ein spannender Wechsel zwischen wütendem Herbst und lauernden Winter und dem verbliebenen Sommertagen die ringend um ihr Dasei dennoch manchen Sonnenstrahl auf die abkühlende Erde wirken lassen.
Der Sommer weiß, daß er sterben wird, und kämpft dennoch um jeden Tag den er seinen Brüdern abgewinnen kann.
Am letzten Tage werden sie sich einigen, und Bruder wird Bruder begegnen in vollstem Respekt und Platz schaffen für sein Regiment und seine Tageszeit.

Schützend wird der Winter seine Decke über die Welt legen und zur Ruhe bitten was noch unruhig wirkt in der Welt.

Nur der Mensch wird sich nicht fügen. Er wird sich wehren gegen die Umstände und seinen Willen durchsetzen.
Doch weder den Herbst noch den Winter kümmert sein Gebaren.
Im ewigen Wechsel der Zeiten wird er langfristig keine Rolle spielen. Es sei denn, er würde dazulernen und sich einfügen in den Kreislauf der Natürlichkeit.

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Scheinbare Werte

Posted by Nord under Wahrnehmung (8 Responds)

Heute habe ich erfahren, daß Leistung nicht alles ist, daß die Eigenart des Menschen über seine Zukunft entscheidet.

Es kam mir ernsthaft die Frage auf, wieviel ein Mensch tatsächlich wert ist.

So viel kann es nicht sein, vermutlich garnichts, gemäß dem Motto der Personalabteilung “Jeder ist ersetzbar”.
Was ist man wert, was ist man sich wert? Welche Bedeutung hat man in der Welt?

Einfach ausgedrückte Fragen, komplizierte Antworten, nicht lösbare Rätsel.
Im Zeitalter, in dem sich Ehrlichkeit nicht lohnt, nicht belohnt und honoriert wird, ist die Lüge die Religion die alle nur zu gern verspeisen.
Freiwillig eingenommenes Gift. Langsam sichend an den Reden und Versprechen anderer.
Wäre man nur mit absoluter Schwachsinnigkeit gesegnet …

Mitternachtssonne

Posted by Nord under Wahrnehmung (No Respond)

Manchmal habe ich seltsame Träume, vielseitig deutbar und doch so unklar, daß ich sie nicht ein Stück verstehe. Makabre Träume, apokalyptische Träume, Träume die wahrer wirken als das Leben selbst es jemals sein könnte.

So auch vor zwei Tagen. Jener Traum der mich den ganzen Tag zweifeln lies ob ich es geträumt  hätte, oder es nicht wirklich wahr war. Am Folgetag spürte ich noch jene “durchgemachte” Nacht in den Knochen. Real, verrückt, bescheuert?

Eine hitzige Nacht, kein Traum in Sicht. Ein Blick auf den Wecker verriet mir die Uhrzeit: 0:11 Uhr prangte es an, nur noch wenige Stunden bis zu Aufstehen, an Schlaf war nicht zu denken.
Einen kurzen Augenblick dann doch die Augen zugefallen, als die Augen wieder auf waren, war es gerade mal drei Minuten später. Die Sonne stand hell und grell am Himmel und schien durch die nicht gänzlich versperrenden Rollläden.
Es war Mitternacht und die Sonne schien greller als sie es sonst tat. Vor mir lag ein See, strahlend hell, ich dachte dabei an den schönen Bodensee. Es mußte der Bodensee sein!
Die Sonne war so grell, daß man ihre Formen nicht erkennen konnte. Der Schweiß perlte von der Haut, es war grausam warm. Die Mitternachtssonne schien weiter.
Eine Anomalie, eine seltsame Erscheinung, ein Wunder in der planetaren Konstellation! Es war kein Wunder, es war einfach nur das Ende der Welt.

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Störende Technik

Posted by Nord under Allgemein (No Respond)

Ich kann mich nicht gerade als der Technik feindlich bezeichnen, eher das Gegenteil ist der Fall.
Doch oft kann die Technik wirklich störend, nervtötend und unangemessen sein.

Ich stand soeben in der Abendkühle auf dem Balkon und sah soweit ich konnte in den Himmel, auf das feuchte Gras, lauschte den Zikaden (der Biologe verzeih mir, wenn ich mich hier im Begriff vergriffen habe!), genoß den kühlen Wind und fühlte mich ganz fern, den Wolken nah.
Es war still, nur das Rauschen des Kirschbaumes erinnerte noch, daß es da mehr gab als nur die wilden Wolkenbilder.

Da, auf einmal ein Flackern, ein summedes Geräusch – die Straßenbeleuchtung begann zu summen, sein Trafo gab sich Mühe das schwache Licht konstant zu halten, und störte so die ruhige, kühle Abendstimmung.
So manches mal ist Technik in der Tat unangemessen.

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Tiefe, Untiefe

Posted by Nord under Lyrik (No Respond)

Still fand ich hinaus aus diesem Loch!
Niemand hatte mich bemerkt!
Welches Glück mir doch widerfahren ist die Ketten ablegen zu dürfen, den miefigen Grund zu verlassen und mich aus der tiefsten Untiefe wieder unter die Menschen an der Oberfläche zu trauen.

Sie wollten es nicht, sie liessen es nicht zu.

Denken ist nicht erlaubt. Es ist nicht einmal erwünscht von jenen den es verboten ist!
Im “Licht” angekommen, aus der Untiefe, fiel ein dunkler Schatten auf die Stelle die den Weg hinunter markierte. Die Welt hatte sich verändert. Sie ist in die Tiefe gestürzt. Nichts zeugte mehr von jenem Glanz der  mich dazu motivierte diese Gefahren auf mich zu nehmen und die Tiefen zu verlassen.

Ein tiefer Seufzer, und ich machte mich wieder auf den Weg hinunter …

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Sind alle Menschen gleich?

Posted by Nord under Philosophie (1 Respond)

Es gibt keinen Tag an dem man nicht mit Parolen konfrontiert wird die die Botschaft weitergeben, daß alle Menschen gleich sind.

Doch sind alle Menschen gleich? Sind sie alle gleich gut oder gleich schlecht – und wenn ja, nach welchem Maßstab und von wem wird das gemessen?
Demnach dürfte man den Vergewaltiger nicht verurteilen, den Kindsmörder nicht verachten, den Säufer nicht schlechtmachen und sich nicht als Individuum ansehen! Wir sind alle gleich!

Nicht alle Menschen sind gleich!

Nicht nur durch Position in der Gesellschaft, durch Aufgabengebiete oder zugeteilte Machtbereiche erhöht man einige Menschen für die notwendige Autorität, auch das eigene Handeln und denken erhebt die Menschen aus der grauen Masse, dieser wahllos zusammengewürfelten Zellmasse ohne eigenem Antrieb, regiert von wenigen, ausgebeutet und mißbraucht zum jämmerlichen Sklavendasein.

Man muß auch nicht gleich sein um gemeinsame Ziele verfolgen zu können – wären wir alle gleich würde nunmehr unser egoistischer Teil gleiches Recht und gleiche Behandlung fordern. Gleichgültig ob man sich für die Sache einsetzt oder nur stiller Nutznießer ist.

Die Christen sagen, vor Gott seien alle gleich. Vermutlich ist damit die dogmatische Predigt der Kirche gemeint, daß alles Menschen von grundauf böse und Sünder sind. Mit der ursprünglichen Kernaussage der Religion hat dies vermutlich nichts  mehr zutun.
Wozu dann eine Hölle? Wozu das Fegefeuer? Wenn doch alle Menschen gleich sind, obgleich einige davon gemordet, vergewaltigt, gelogen und ihre Umwelt um ihre Daseinsberechtigung betrogen haben, müßten alle gemeinsam im Paradies eintreffen, sich die Hand geben, guten Tag sagen und bis ins Ende aller Tage glücklich und zufrieden zusammen leben.

Unsere Weltpolitik fordert es: ihr seid alle gleich (gleich schlecht), gleichgültig eurer Hautfarbe, eurer Herkunft und eurem Wesen. Das hört dann jedoch auf, wenn sich Gruppierungen diesem Denken entziehen und diese Autorität nicht anerkennen, sich wehren.
Das Schlagwort Terrorismus, die Allzweckkeule der Neuzeit, trifft jeden der sich widersetzt.

Nicht alle Menschen sind gleich, das waren sie nie und werden es auch niemals sein. Nicht einmal genetisch wie der Focus Artikel “Alle Menschen sind doch nicht gleich” berichtet:

Wir sind einander gar nicht so ähnlich, wie uns Genetiker immer weismachen wollten. Viele neue Forschungsergebnisse lassen den Schluss zu, dass die Variationen im Erbgut von Mensch zu Mensch doch größer sind als gedacht.

Eine sehr interessante Auseinandersetzung mit diesem Thema habe ich ebenfalls auf Kersti.de – “Der Unterschied zweischen gleich und gleich” gefunden:

Oft hört man bei uns den Satz “Alle Menschen sind gleich”. Tatsächlich hat dieser Satz aber nicht nur eine sondern gleich zwei Bedeutungen, die von ihren gesellschaftlichen Auswirkungen her entgegengesetzt sind.

Die erste läßt sich mit dem Satz “Alle Menschen sind gleichartig.” umschreiben, die zweite mit dem Satz “Alle Menschen sind gleichwertig.

Um dem Thema allerdings gerecht zu werden, bedürfte es eine ordentlichen Ausarbeitung die sicherlich einige Buchseiten füllen würde.
Es fühle sich jeder selbst angesprochen drüber nachzudenken und zu recherchieren.

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